Aktuelles

Anu Komsi: Ensemble Intercontemporain

Am 5. Juni 2026 singt die Sopranistin Anu Komsi György Kurtágs Die Botschaften des verstorbenen Fräuleins R.V. Troussova op. 17 mit dem Ensemble intercontemporain unter seinem künstlerischen Leiter Pierre Bleuse an der Cité de la musique Paris. Weitere Werke des Konzertprogramms sind die französischen Erstaufführungen von Isabel Mundrys The I's für Stimme, Ensemble und Elektronik mit der Mezzosopranistin Hélène Fauchère und von Márton Illés‘ Four skEtches für Ensemble und Elektronik sowie die Uraufführung eines neuen Werks von Tobias Feierabend für Flöte (Emmanuelle Ophèle). IRCAM übernimmt die Elektronik des Konzerts im Team von Carlo Laurenzi & Augustin Muller. Anu Komsi hat bereits erfolgreich mit dem Ensemble Intercontemporain musiziert, so sang sie u. a. György Kurtágs Lieder op. 41 auf Gedichte von Anna Akhmatova beim Festival Warschauer Herbst 2013.

(veröffentlicht am 26. Mai 2026)


Sarah Maria Sun: KunstFestspiele-Konzerte

Am 26. Mai 2026 ist die Sopranistin Sarah Maria Sun mit ihrem Trio im Liederabend bei den KunstFestSpielen Herrenhausen in der Orangerie Herrenhausen zu Gast. Gemeinsam mit Jan Philip Schulze (Pianist) und Kilian Herold (Klarinettist) verwandelt sie ihr aktuelles Dramedy-Album Silence is Golden in ein ebenso unterhaltsames wie kunstvolles Konzert voller Leichtigkeit und doppelbödiger Ironie. Das Programm verbindet Humor, Gefühl und Virtuosität über stilistische Grenzen hinweg: Romantik trifft auf Broadway und Avantgarde. Lieder wie Franz Schuberts Der Hirt auf dem Felsen, Thierry Tidrows Die Flamme, George Gershwins The man I love, Leonard Bernsteins What a movie aus Trouble in Tahiti, Gustav Mahlers Lieder aus Des Knaben Wunderhorn und György Ligetis Mysteries of the macabre zeigen das weite Spektrum ihrer Trio-Kunst.


Am 28. Mai 2026 interpretiert Sarah Maria Sun dann ein weiteres Konzert in der Orangerie Herrenhausen bei den KunstFestSpielen, dieses Mal mit dem NDR Radiophilharmonie und Jörg Widmann mit seinem Werk Versuch über die Fuge für Sopran, Oboe und Kammerorchester, welches sie bereits oft gesungen hat. Mendelssohn-Bartholdys Streichersinfonie Nr. 10 h-Mollund Korngolds Sinfonische Serenade für Streichorchester B-Dur op. 39 ergänzen das Programm.

(veröffentlicht am 20. Mai 2026)


S. M. Sun & H. Falk: AMOPERA in Katowice

Am 17. Mai 2026 gastieren die Sopranistin Sarah Maria Sun und der Bariton Holger Falk mit der halb-konzertanten Meta-Oper AMOPERA beim Katowice Culture Nature Festival im Konzerthaus NOSPR in Katowice. Die polnische Erstaufführung dieser außergewöhnlichen Produktion des Klangforum Wiens (Leitung: Tim Anderson) und der Needcompany (Regie: Jan Lauwers) folgt auf erfolgreiche Gastspiele und Erstaufführungen in Erl, Wien, Hong Kong, Südkorea und Bozen. Die Meta-Oper verwebt Ausschnitte aus Werken von Luciano Berio, Sir Harrison Birtwistle, Alexander Zemlinsky, Alban Berg, Benjamin Britten, Peter Maxwell Davis, Iannis Xenakis, Salvatore Sciarrino, Bernhard Lang, Beat Furrer, Rebecca Saunders, Michael Wertmüller und Sara Glojnarić zu einem beeindruckenden musiktheatralischen Abend.
Die NMZ war begeistert: Vokal ging das genussvoll vonstatten, denn die Ausnahmesängerin Sarah Maria Sun bewegte sich hier gleichsam in ihrem zeitgenössischen Wohnzimmer und wechselte souverän zwischen den enorm herausfordernden Handschriften hin und her, ihr Partner Holger Falk tat es ihr von bassiger Liebeswürdigkeit bis hinauf in kastratige Register nach.

(veröffentlicht am 13. Mai 2026)


Sofia Jernberg: Premiere „The Day Before“

Am 16. Mai 2026 interpretiert die Stimmkünstlerin Sofia Jernberg die Uraufführung von Brigitta Muntendorfs szenischer Produktion The day before im Odeon Wien im Rahmen der Wiener Festwochen. Weitere Vorstellungen in Wien finden am 17./18. Mai 2026 statt und die deutsche Erstaufführung wird am 23./24. Mai 2026 in der DHC-Halle beim Koproduktionspartner KunstFestSpiele Herrenhausen Hannover präsentiert. Auf der Bühne agieren neben Sofia Jernberg: Aduni Guedes, Margaux Marielle-Trehoüart, Les Percussions de Strasbourg und der Landesjugendchor Wien/Mädchenchor Hannover. Die Kostüme realisiert Fauve Ryckebusch. „Eine Party – die vielleicht letzte vor dem Krieg: In einem immersiven Bühnenraum bil­det das Publikum gemeinsam mit zwei Darstellerinnen, Perkussio­nist:innen und einem Chor junger Frau­en eine Schicksalsgemeinschaft. Die französische Philosophin Simone Weil setzte sich bereits 1940 mit Homers Ilias, dem Urmythos kriegerischer Ge­walt auseinander und analysierte die Dynamiken und Mechanismen unauf­hörlicher Kriegstreiberei. Ihre Gedan­ken nimmt das Trio Brigitta Muntendorf (Komposition), Christiane Jatahy (Regie) und Rosa Montero (Text) als Inspiration und setzt dem homeri­schen Mythos zeitgenössische feminis­tische Positionen entgegen. In einem 3D­-Audio-­Setting, zwischen Kamerabildern und Live­-Geschehen wird zusammen gefeiert – am Rande des Abgrunds.“

(veröffentlicht am 11. Mai 2026)

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