Aktuelles
Sarah Maria Sun: Zauberflöte in Budapest
Am 9./11./13. September 2026 debütiert die Sopranistin Sarah Maria Sun als Papagena in W.A. Mozarts Zauberflöte sowie mit dem Budapest Festival Orchestra unter der musikalische Leitung und in der Regie von Iván Fischer am Müpa Budapest. Kolleginnen und Kollegen auf der Bühne sind u.a. Samantha Gaul (Pamina), Julian Prégardien (Tamino), Franz-Josef Selig (Sarastro), Alina Wunderlin (Königin der Nacht), Markus Werba (Papageno), Mirella Hagen (Erste Dame), Olivia Vermeulen (Zweite Dame), Marie Seidler (Dritte Dame) und Stuart Patterson (Monostatos). Sarah Maria Sun verbindet bereits eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit Iván Fischer und dem Konzerthausorchester aus dem Jahr 2025, bei der sie Lieder von Kurt Weill in mehreren Konzerten gesungen hat.
(veröffentlicht am 1. September 2026)
Anu Komsi: neue CD mit Saariaho Liedern
Am 4. September 2026 wird die neue CD und Uraufführungseinspielung Kaija Saariaho: Saarikoski Songs, Vista, Three Preludes mit der Koloratursopranistin Anu Komsi bei Ondine veröffentlicht. Neben Saariahos letzter Komposition für Orchester Vista Points erklingen ihre Saarikoski Songs (2021), die die Komponistin Anu Komsi widmete, auf Gedichte des finnischen Dichters Pentti Saarikoski mit dem BBC Symphony Orchestra unter Leitung von Sakari Oramo. Als sie die Orchestrierung der Lieder (erste Fassung mit Klavier) 2021 beendete, wurde bei Kaija Saariaho ein Gehirntumor diagnostiziert. Die Uraufführung sang Anu Komsi 2022 mit dem Boston Symphony Orchestra und Andris Nelsons. Weitere Aufführungen folgten u. a. mit dem Royal Stockholm Symphony Orchestra, dem Orchestre Philharmonique de Radio France, dem Gewandhausorchester Leipzig und dem Gürzenich-Orchester Köln. Die Three Preludes schrieb Saariaho bereits 1981 und wurden von Anu Komsi und dem Organisten Marzi Nyman auf der neuen Orgel des Helsinki Music Centres eingespielt. Anu Komsi verband eine lange und enge Zusammenarbeit mit der finnischen Komponistin. Ihre letzte Oper Innocence sang sie 2025 an der Semperoper Dresden.
(veröffentlicht am 28. August 2026)
Neu bei uns: Trompeter Marco Blaauw
Wir freuen uns sehr auf die neue Zusammenarbeit mit dem außergewöhnlichen Trompeter und Festivalleiter Marco Blaauw. Seit über 30 Jahren tritt er als Solist mit Schwerpunkt auf zeitgenössische Musik auf und erforscht und entwickelt sein Instrument und die Spieltechniken weiter. Er arbeitet eng mit etablierten und jungen Komponisten an neuem Repertoire und spannenden Aufführungsformaten. Seit 2026 ist er außerdem Künstlerischer Leiter des Tiroler Festivals für Neue Musik Klangspuren Schwaz, welches vom 10.-26. September 2026 stattfindet.
Am 29. August 2026 hebt er das neue Werk Tongue of the Land der australischen Komponistin Liza Lim, welches sie für das außergewöhnliche keltische Blasinstrument Carnyx schreibt, beim Lucerne Festival mit dem Lucerne Festival Contemporary Orchestra (LFCO) und Elim Chan aus der Taufe. Die deutsche Erstaufführung spielt er am 18. Juni 2027 im Rahmen von Musica Viva des Bayerischen Rundfunks mit dem BR-Symphonieorchester und Brad Lubman im Herkulessaal München.
Nach der erfolgreichen Uraufführung von Georges Aperghis Trompe-oreille beim Festivals Présence (Radio France) in Paris wird er das Werk am 30. September 2026 beim Festival Musica Strasbourg interpretieren.
(veröffentlicht am 25. August 2026)
T. Augestad: Marthaler Premiere in Hamburg
Am 20. August 2026 feiert Christoph Marthalers Erste letzte Sekunde - eine Gala mit der Mezzosopranistin Tora Augestad in Hamburg Weltpremiere. Die Produktion wird im Rahmen des Internationalen Sommerfests auf Kampnagel gezeigt mit Folgeaufführungen am 21., 22., 23. August 2026. Sylvain Cambreling dirigiert die koproduzierenden Symphoniker Hamburg – Laeiszhalle Hamburg Orchester. Das bewährte Team um Marthaler besteht aus Malte Ubenauf (Dramaturgie), Duri Bischoff (Bühne), und Sara Kittelmann (Kostüme). Neben Tora Augestad, wirken Liliana Benini, Raphael Clamer, Bendix Dethleffsen, Rosemary Hardy, Ueli Jäggi, Hardy Kayser, Clemens Sienknecht und Sebastian Zuber mit. Vor der anstehenden Sanierung der Kampnagel-Hallen feiert der in Hamburg lebende Regisseur mit seinem Ensemble eine letzte große Gala und die Form selbst: Im Zentrum steht das Gala-Wesen in allen vorstellbaren Klängen, Formen und Farben. Bietet die Gala Trost in den schweren Stunden von Veränderung, Abschied und Aufbruch? Vielleicht, denn nicht die Gala vergeht, sondern immer nur wieder aufs Neue der einzelne Mensch. Was für Aussichten! Am 10./11./12. September 2026 ist die Produktion dann beim Koproduzenten Lausitz Festival zu Gast.
(veröffentlicht am 4. August 2026)
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